Arten

Ketten-Kieselalge

Chaetoceros spp

Planktonische Kieselalgen, die Zellketten bilden, die durch vier lange, hohle Stacheln, sogenannte Setae, miteinander verbunden sind.

Ökoregionen
Agulhas-Strömung
Typen von Ökoregionen
Gemäßigt
Trophische Ebenen
Primärproduzent

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Über diese Art

Artenidentität

Chaetoceros spp. sind mikroskopisch kleine Kieselalgen, die typischerweise einige bis mehrere zehn Mikrometer groß sind und als Teil des Phytoplanktons leben. Sie bewohnen sonnenbeschienene Oberflächengewässer und bilden oft lange Zellketten. Jede Zelle hat dünne, haarähnliche Stacheln aus Siliziumdioxid, die dazu beitragen, dass die Ketten in der Schwebe bleiben, und die beeinflussen, wie sie mit dem umgebenden Wasser interagieren.

Wo es lebt

Chaetoceros-Arten kommen weltweit in den Ozeanen vor und gehören zu den am weitesten verbreiteten Gruppen des marinen Phytoplanktons. Sie kommen in polaren, gemäßigten und tropischen Regionen vor, von Küstengebieten bis hin zu den Gewässern des offenen Ozeans.

Am häufigsten sind sie in sonnenbeschienenen Oberflächenschichten anzutreffen, wo das Licht die Photosynthese ermöglicht.

Diese Kieselalgen dominieren oft in nährstoffreichen Umgebungen, wie zum Beispiel in Gebieten, die von Auftrieb, Flusszufluss oder saisonaler Durchmischung beeinflusst werden.

Rolle im Ökosystem

Chaetoceros spp. tragen zur Primärproduktion bei, indem sie unter Einwirkung von Sonnenlicht Kohlendioxid in organische Substanz umwandeln. Sie bilden einen wesentlichen Teil der Basis des marinen Nahrungsnetzes und werden von Zooplankton gefressen, wodurch sie höhere trophische Ebenen unterstützen. Ihr schnelles Wachstum unter günstigen Bedingungen kann zu Phytoplanktonblüten führen, die die Produktivität steigern und eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen.

Wissenschaftliche Referenz

Quellenangabe

https://doi.org/10.1016/j.dsr2.2022.105153

Verbindungen zur Ozeankompetenz

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FAQ

Warum haben Chaetoceros-Arten lange Stacheln?

Die Stacheln erhöhen den Widerstand und helfen den Zellen, in der Wassersäule zu schweben, wodurch das Absinken verringert und der Zugang zu Licht in den Oberflächengewässern verbessert wird.

Kann Chaetoceros schädliche Algenblüten bilden?

Die meisten Arten sind nicht schädlich, aber manche können sehr dichte Blüten bilden, die Meeresorganismen beeinträchtigen können, zum Beispiel indem sie unter bestimmten Bedingungen die Kiemen von Fischen verstopfen.

Warum können Chaetoceros-Arten im Ozean braun-gelbe Blüten bilden?

Chaetoceros-Arten enthalten Chlorophyll für die Photosynthese, verfügen aber auch über ein Pigment namens Fucoxanthin. Fucoxanthin verleiht den Zellen eine goldbraune Farbe, sodass das Wasser bei großen Blütenbraun oder Gelb statt Grün erscheinen kann.